Unsere pädagogische Arbeit
Das „offene Konzept“ ist unsere Arbeitsgrundlage. Das bedeutet, wir haben verschiedene Funktionsräume:
• Atelier
• Werkstatt
• Rollenspielraum
• Forscherraum
• Bewegungsbaustelle
• Bau- und Spielraum
• Ruheraum
• Bilderbuchzimmer
• Essensecke
In diesen Räumen können sich die Kinder während der Freispielphasen selbstständig Spielart, Spielpartner, Spieldauer,… aussuchen. Das Freispiel nimmt, wegen seiner Wichtigkeit einen großen Raum in unserem Tagesgeschehen ein. Die Erzieherinn nimmt darin die beobachtende, passive Haltung ein und ist als Ansprechpartner für die Kinder da, wenn diese sie brauchen.
In den drei Stammgruppen (altersgemischt 2- 6 bzw. 8 Jahre) werden regelmäßig Stuhlkreise, Gesprächsrunden, Spielkreise, gemeinschaftliche Aktionen usw. angeboten.
Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz, d. h. der Ausgangs- und Mittelpunkt der Arbeit ist das Kind. Das Kind in seinem Erleben und Verhalten "hier und jetzt".
Themen, die wir im Kindergarten mit den Kindern zusammen erarbeiten, orientieren sich an den Lebensbedingungen, an den Bedürfnissen, den Interessen, am Umfeld und an dem alltäglichen Zusammensein. Wir arbeiten mit den Kindern, nicht für sie.
Wir beobachten sie und befassen uns mit ihren Wünschen. Aus dem Verhalten der Kinder, aus ihren Ideen oder Fragen, entstehen dann Projekte.
Projektarbeit bedeutet ganzheitliches und entdeckendes Lernen. Die Kinder sind selbst aktiv, sie erforschen und erkunden das, was sie interessiert. Damit bestimmen die Kinder weitgehend selbst den Verlauf des Projekts, über die einzelne Inhalte (Teilschritte) sowie die Dauer. Im Projekt ist also nicht die Erzieherin die Macherin, sondern sie plant und handelt mit den Kindern und gibt notfalls Hilfestellung und Unterstützung, setzt pädagogische Impulse. Sie sollte weder starre Vorgaben machen noch Erfahrungen und Erkenntnisse vorwegnehmen. Die bei den Projekten gewonnenen Erfahrungen sollen den Kindern bei der Bewältigung konkreter Lebenssituationen helfen.