Der Kindergarten hat eine familienergänzende und unterstützende Aufgabe. Die Kinder kommen mit zwei bis drei Jahren in unsere Einrichtung und haben dabei schon eigene Entwicklungsschritte in der Familie vollzogen. Unser Ziel ist es nun die Kinder und Familien da abzuholen, wo sie ganz persönlich stehen. Der Entwicklungsstand bei gleichem Alter kann sehr unterschiedlich sein.
Jedes Kind hat ein Recht auf individuelle und ganzheitliche Förderung. Durch gezielte Beobachtungen möchten wir die einzelnen Situationen, verschiedene Fähigkeiten und unterschiedliche Interessen aufgreifen und in unsere tägliche Arbeit einfliesen lassen. So entstehen immer wieder Projekte und Planungen, die sich über mehrere Wochen hinziehen können.
Wir wollen, dass die Kinder ein gutes Selbstwertgefühl bekommen, dass sie Selbstvertrauen haben und eine Ich-Stärke aufbauen. Unsere Kinder sollen ihre Gefühle, ihre Ängste und Freuden unbekümmert ausdrücken können. Akzeptanz, Toleranz und Respekt, im Umgang mit und unter den Kindern ist uns sehr wichtig.
In unsere Arbeit fließen verschiedene Ansätze mit ein. Wie oben schon benannt, sind sehr große Anteile des Situationsorientierten Ansatzes unser Alltag. Doch auch andere Einflüsse (z.B. Maria Montessori, Fröbel, Reggio) sind bei uns zu finden. Durch gruppenübergreifende Projekte, gemeinsame Nutzung verschiedener Räume und gemeinsame Aktionen öffnen wir so oft es geht unsere beiden Gruppen um den Kindern noch mehr Möglichkeiten zu geben.
Sehr großen Anteil nimmt der religionspädagogische Bereich bei uns ein. Wir sind ein aktiver Teil der evangelischen Kirchengemeinde und beteiligen uns bei Familiengottesdiensten, Krabbelgottesdiensten, Gemeindefesten, usw.
Auch unsere Andacht, die abwechselnd mit unserer Pfarrerin Frau Scharpf abgehalten wird, ist ein gut besuchter fester Bestandteil.